From the magazine SZS 4/2019 | p. 223-226 The following page is 223

Nr. 38 Bundesgericht, II. sozialrechtliche Abteilung, Urteil 9C_139/2018 vom = BGE 144 V 376 (d)

Art. 14 Abs. 1 FZG.
Rücktritt vom überobligatorischen Vorsorgevertrag wegen einer Anzeigepflichtverletzung; Berücksichtigung der aus überobligatorischer Vorsorge stammenden eingebrachten Freizügigkeitsleistung bei der Berechnung der BVG-Minimalrente

Zusammenfassung

Bei einem Rücktritt vom überobligatorischen Vorsorgevertrag gewährt Art. 14 Abs. 1 FZG insoweit Besitzstand auf dem Anrechnungsprinzip, als die Eintrittsleistung Minimalgrösse für die Berechnung des Rentenanspruchs bildet. Diese Grenze darf reglementarisch nicht unterschritten werden.

Résumé

En cas de résiliation du contrat de prévoyance surobligatoire, l’art. 14 al. 1 LFLP garantit les avantages acquis selon le principe de l’imputation dans la mesure où la prestation d’entrée constitue la valeur minimale pour le calcul du droit à la rente. Cette limite ne peut pas être réduite par voie réglementaire.

Sachverhalt

Die 1957 geborene A., welche am 22. November 2010 bei der C. AG eine Anstellung angetreten hatte…

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