From the magazine SZS 6/2019 | p. 363-364 The following page is 363

Nr. 69 Bundesgericht, II. sozialrechtliche Abteilung, Urteil 9C_122/2019 vom 11. Juni 2019 (d)

Art. 13b Abs. 1 ELKV; Art. 14 Abs. 1 lit. b und Abs. 7 ELG.
Fehlendes Erwerbseinkommen

Zusammenfassung

Diskutiert wird die Vergütung des Erwerbsausfalls einer Mutter, die zu Hause ihren hilflosen Sohn pflegt. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, da diese den qualifizierten Anforderungen an die Begründung nicht genüge, welche für die Anfechtung von auf kantonalem Recht beruhenden Entscheiden gelte. Der Art. 14 ELG kann aber nur so interpretiert werden, dass er eine integrale Anwendung des bundessozialversicherungsrechtlichen Beweisrechts anordnet. Das Bundesgericht hätte also prüfen müssen, ob das kantonale Versicherungsgericht den Zeitpunkt der fiktiven Erwerbsaufnahme, das fiktive Arbeitspensum und das fiktive Erwerbseinkommen richtig «ermittelt» hatte.

Résumé

La discussion porte sur l’indemnisation de la perte de gain d’une mère qui soigne son fils impotent à la maison. Le Tribunal fédéral a déclaré le recours irrecevable, car celui-ci ne remplissait pas…
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